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Ausgesprochen herrliches Herbstwetter begleitete die Weinfahrt ins Mainfränkische der SPD und AWO Schwaig. Obwohl in diesem Jahr nur ein Halbtagesausflug auf dem Programm stand, bot sich den Teilnehmern ein attraktives Programm für Jung und Alt. Das Interesse war dieses Jahr so groß, dass gar nicht alle mitfahren konnten, die auf der mittlerweile längeren Warteliste eingetragen waren, was der Organisatorin Jutta Hartmann sehr leid tat.
Erste Anlaufstelle war das gemütliche Städtchen Prichsenstadt, wo ein uriger Stadtführer auf die Gruppe wartete und sehr viel über die Geschichte des Städtchens zu berichten wusste.
Danach ging es weiter, und der Kontrast konnte nicht größer sein, denn als nächstes wurde in Untereisenheim das „Weinparadies Hirn“ besucht. Das ganz besondere an diesem Weingut ist der Baustil, denn dieses Gebäude wurde erst im Jahr 2005 nach Plänen des berühmten Künstlers Friedensreich Hundertwasser gebaut. Es liegt in herrlicher Lage umgeben von Weinbergen am Ortsrand. Der Hausherr Herr Hirn berichtete der Gruppe bei einem Stehempfang mit Verkostung seiner herrlichen Weine über die Entstehung seines Hauses. So war es gar nicht einfach, seinen Lebenstraum zu verwirklichen, da er erhebliche Probleme mit der Genehmigung hatte. Deshalb war es dem Künstler selbst leider nicht mehr vergönnt, das 2. Hundertwasser-Weingut, das es auf der Welt gibt, selbst noch zu besuchen, da er leider auf dem Weg dorthin von seinem Aufenthaltsort Neuseeland auf der Schiffsüberfahrt verstarb.
Nach so viel Kultur ließ man dann den Abend recht zünftig bei „Bremser“, Musik und Tanz in der Bremserhalle in Obereisenheim ausklingen.
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